Reise til Bergen og Kristiansand
Montag Abend, kurz nach um acht ging die Reise nach Regen-Bergen, wieder einigermaßen erholt, los. Vor uns lag die Zugfahrt bis Oslo und von dort weiter im Nachtzug nach Bergen. Das war ganz angenehm, wir konnten beide ganz gut schlafen. Relativ ausgeruht kamen wir Dienstag Morgen zeitig in Bergen an. Kein Regen! Unser erstes Ziel - das Meer. Touristinfo und Geschäfte hatten noch nicht geöffnet, so waren auch die Straßen menschenleer. Im Zentrum fanden wir eine kleine Bäckerei, wo wir erstmal frische Brötchen frühstückten. Draußen beobachteten wir einige Händler, die gerade ihre Stände für einen neuen Verkaufstag aufbauten. Neun Uhr konnten wir dann endlich in die Touristinfo, um uns erstmal zu orientieren. Dort kauften wir uns die “48h-BergenCard” für 250 NOK, mit der wir kostenlos Bus fahren und freien bzw. vergünstigten Eintritt in Museen und andere Attraktionen erhielten. Praktisch - denn unsere Jugendherberge lag außerhalb und auf dem Berg, eben viel besser mit Bus zu erreichen.
Um die Stadt etwas besser erkunden zu können, ließen wir unsere Rucksäcke gegen Entgelt in der Touristinfo. Wir spazierten durch das Zentrum, verschafften uns einen Überblick und saugten schon eine Menge Eindrücke auf. Besonders beeindruckend ist ‘Bryggen’, sehr alte, erhaltene Fischerhäuser, in denen sich kleine Lädchen befinden. Bryggen verschaffte Bergen das Weltkulturerbe und zählt zum Wahrzeichen der Stadt. Da unsere Bergen-Card erst ab dem nächsten Tag galt, machten wir wie gesagt nur einen Rundgang durch die Innenstadt. Später schlürften wir noch eine heiße Schokolade in einem Cafe und machten uns schließlich auf in die Jugendherberge. Immerhin waren wir auch geschafft von der Nachtfahrt… So langsam zogen dann die ersten dunklen Wolken auf, aber von uns aus konnte es nun ruhig regnen. Am Eingang unserer Unterkunft wurden wir von einem qualmenden Aschenbecher begrüßt. Als wir den Herbergsvati darüber informierten, wollte der uns erstmal einreden, wir wären das doch gewesen… Aber dann entschloss er sich doch, einen Wassereimer zu holen, die Panne zu löschen und sich bei uns zu entschuldigen, dass das nicht gerade eine feine Begrüßung war:o) Mit unseren Schlüsselkarten watschelten wir nun -gespannt auf unser Zimmer- durch die Gänge.

hört sich ja richtig gut an
habt ihr auch ein paar schöne bilder gemacht ?